Rechtsanwalt Bernd Schöning
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Hausrat

Im Haushalt befindliche Gegenstände, die zur gemeinsamen Lebensführung benötigt und genutzt werden, gehören zum
Hausrat (z. B. Möbel, Küchengeräte, Geschirr, etc.). Im Falle einer Trennung der Ehegatten sind diese Gegenstände unter-
einander aufzuteilen (Hausratsteilung).
Nicht zum Hausrat zählen persönliche Dinge wie Kleidung und Schmuck. Die persönlichen Dinge gehören auch nach einer
Trennung dem jeweiligen Ehegatten und sind von der Hausratsteilung nicht betroffen.

Heut zu Tage ist es normal, dass unverheiratete Paare als sog. nichteheliche Lebensgemeinschaft einen gemeinsamen Haus-
halt führen. Trennen sich die Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, kommt es zwar zu ähnlichen Problemen, wie
bei Eheleuten. Aber die gesonderten gesetzlichen Regelungen zum Familienrecht, gerade in Bezug auf die Hausratsteilung,
greifen hier nicht. Wer unverheiratet zusammenwohnt gilt vor dem Gesetz quasi nur als Wohngemeinschaft. Jeder Partner bleibt
Eigentümer der mit in den Haushalt eingebrachten Gegenstände, auch wenn diese während des Zusammenlebens z. B. wegen
Defekten durch neue Gegenstände ersetzt werden. Problematisch wird es, zu beweisen, wem beim Zusammenzug welche Haus-
ratsgegenstände gehörten (Quittungen, Belege). Erst recht bezüglich gemeinsamer Anschaffungen kommt es im Trennungsfall
häufig zu Schwierigkeiten bzw. Streitigkeiten. Anders als bei Eheleuten sind im Streitfall nicht die Familiengerichte zuständig,
sondern die normalen Zivilgerichte (Amtsgericht, Landgericht).

Gern stehe ich Ihnen für nähere Erläuterungen in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.
Durch eine frühe rechtliche Erstberatung wissen Sie von Anfang an, was in Ihrem Fall wichtig ist, welche
Rechte und welche Pflichten Sie haben.